Parcoursbericht über den Parcours in Helsa

Am 19.03.2017 von Andreas Koehler – ca. 77 gute Tiere

Der erste Vorsitzende Benny hatte die Idee – lasst uns mal wieder gemeinsam auf einen Parcours fahren. Da unser Übungsplatz nur mit Einschränkungen zu benutzen wäre, fand ich dies eine gute Idee. Die Rückmeldungen wer denn mit will kamen sehr spärlich – letztlich waren wir dann am Sonntagmorgen 11 Leute auf dem Willi Platz bei leichtem Nieselregen, aber in der Überzeugung dass es in Helsa besser ist als in Reinhardshagen. Also Autos vollmachen und ab geht’s. In Helsa direkt kamen dann noch Burkhard und Jonathan dazu – somit 13 Leute. Ganz schön schwach für so einen Ausflug!!!!!

Ruck zuck warm schießen auf dem Einschießplatz – dort stehen 4 gute Scheiben und 4 Tiere in unterschiedlichen Entfernungen – vorbildlich – so kannst du vorher jede Entfernung beim Einschießen schon üben.

Danach Gruppeneinteilung – 1-mal 5er Gruppe Familie Kraft plus Pit, Familie Flemming, und dann die vier einzelnen.

Los geht’s – wir fingen auf Bahn 3 an – eine wunderbare Aufgabe – ein liegender kleiner Hirsch, dahinter ein größer stehender und rechts davon ein liegender großer Hirsch – auf ca. 35 Meter in eine Senke hinein. Alle waren noch ein wenig unsicher, so dass doch ein paar Pfeile ihr Ziel nicht sofort fanden. Aber das wurde dann von Bahn zu Bahn besser.

Bahn 4:  zwei Luchse – sitzend und laufend – durch zwei Bäume zwischendurch zu schießen – alle kamen gut damit zurecht.

Bahn 5: 2 Wildschweine ca. 22 Meter Bergab – schöne Schüsse und gut von allen gemeistert.

Bahn 6: 2 Mittelgroße laufende Bären leicht Bergab auf ca. 30 Meter Entfernung – erstmals traf Guido auch alle beide Ziele mit dem ersten Pfeil.

Bahn 7: Zwei Tiere aus ca. 16 Meter leicht Berg auf durch mehrere Bäume eingerahmt. Guido haut die beiden gleich in ersten weg. Danach schießt Jonathan den rechten mit dem ersten Pfeil Kill, Guido ärgert ihn er soll doch mal vorbei schießen – Jonathan macht das dann auch für Guido, und schießt dann mit dem zweiten Pfeil Kill!!

Bahn 8: Du Kommst den Berg hoch siehst den Pflock und guckst dann ganz ungläubig auf das Ziel – 4 Taubenähnliche Tiere stehen da auf ca. 15 Meter Entfernung, auch noch Berg ab – das ist ne Aufgabe. Zumal ich ja mal wieder primitiv unterwegs bin. Erster Pfeil – Kill rechte Taube, zweiter Pfeil in den Ars….. von der linken Taube, dann die hintere schön einmal auf den Rücken geschossen, aber mit dem zweiten getroffen – so macht man das!!! Dreimal tief durchatmen – jetzt mal bei den anderen gucken. Burkhard haut die auch mit vier Pfeilen weg – muss er auch – hat bis hier hin schon zwei seiner sechs Pfeile geschrottet!!!

Bahn 9: Eine meiner Lieblingsbahnen – einen schmalen weg runter auf ca. 35 Meter steht an einem Baum ein Bär – oh – der Bär ist weg – den haben sie ausgetauscht gegen ein großes stehendes Wildschaf – auch am gleichen Baum – aber der Bär war schöner! Links am Hang fünf Meter vor dem Schaf, steht dann noch ein Wolf – schwer zu schießen weil er so schräg steht – aber das macht es halt aus! Burkhard schrottet seinen dritten Pfeil – ab sofort schießt er Hunterrunde!!!

Bahn 10: Steil den Hang hoch kommen wir dann zur wohl schönsten Bahn des Parcours – du stehst am Berg – unten im Tal läuft der Bach lang und auf dem Gegenhang stehen zwei große und zwei kleine Bison. Ca. 50 Meter steil Bergab – Mann – was für ein Bild – alleine dafür lohnt es sich schon nach Helsa zu fahren. Jonathan haut gleich den kleinen Bison weg, danach im zweiten den großen und den weitesten dann wieder im ersten – der setzt mich heute ganz schön unter Druck – da muss ich mich Langmachen.

Bahn 11: Steil Bergauf ca.20 Meter durch eine Astgabel geschossen, stehen drei Vielfraße und warten darauf von uns aufs Korn genommen zu werden – Guido trifft sofort den weitesten – danach den mittleren und im dritten auch den rechten.

Bahn 12: Es geht weiter Bergauf – hier stehen schön gruppiert zwei Rehe vor einem umgestürzten Baum – das dritte liegt darunter. Entfernung um die 20 Meter – also eigentlich Trainings Entfernung – aber die Rehe sind durch den langen Winter ziemlich abgemagert – deshalb hat der eine oder andere schon ein paar Probleme mit den Zielen.

Bahn 13: Es geht weiter leicht Bergauf zur nächsten Bahn – zwei Wölfe stehen da auf ca. 25 Meter jeweils zwischen den Bäumen – schöne Schüsse zum Punkte sammeln – machen wir auch alle.

Bahn 14: Das ist eine Bahn die ich irgendwie nicht kann – drei Ziegen –eine liegt ganz links an einem Baum  – die zweite steht an einem Baum  und die dritte ganz weit rechts davon im Wald – ca. 30. Meter und leicht Bergauf – die linke im ersten – die mittlere einen links vorbei – einmal rechts vorbei und einmal zwischen Bauch und Baum vorbei – da ist sie meine erste Null – aber nicht zum ersten Mal auf dieser Bahn!!! Burkhard trifft die linke auch im ersten – bei der mittleren knallt er den Pfeil in den Baum und die rechte Ziege läuft dann rechtzeitig weg damit er sie nicht treffen kann.

Bahn 15: Zwei Luchse – Bergauf – 15 und 20 Meter – einer liegend – ne der liegt nicht – der ist flach wie eine Flunder – schwer zu treffen – Guido macht es vor – gleich im ersten – dafür trifft er den laufenden der 5 Meter weiter ist nicht!! Jonathan jagt beiden den Pfeil im ersten in den Kopf – mir doch egal wo das Kill ist – die sind hin meint er!

Bahn 16: Das zweite Highlight des Tages – der Elch – da steht er auf ca. 45 Meter – sieht riesig aus – aber…. Guido schießt seinen ersten Pfeil  in Clout Manier – weit drüber – aber mit dem zweiten trifft er –  der Beginn einer großen Aufholjagd!!! Burkhard auch im ersten und Jonathan ebenso – nur ich Trottel treffe das riesen Viech nicht.

Bahn 17: Drei schöne kleine laufende Bären auf ca. 15 Meter Bergauf – das sind Punkte Lieferanten – dreimal Kill – Guido zweimal Kill – und Burkhard einmal Kill und einmal Körper – mehr Pfeile hat er nicht mehr – auf Bahn 14 hat er sich den vierten Pfeil zerschossen – ich borge ihm einen Holzpfeil – damit trifft er dann auch das dritte Tier!

Bahn 18: Hier steht die zweite Bank auf dem Parcours – die erste steht eigentlich bei den Bison auf Bahn 10 – die ist zur Zeit aber weg – da ist ein Baum umgestürzt. Der Jonathan holt erst mal seine Stracke aus dem Rucksack und beißt genüsslich rein – Mhmmmm – gut – dann bietet er uns natürlich auch ein Stück an – aber Burghard hat gerade ein Bild von seiner Frau bekommen was die zum Mittag hatte – der freut sich jetzt darauf heim zu kommen!!! Die Bahn wird von einem Drückerbock geschossen – es stehen 3 kleine Wildschweine, 1 Bache und zwei Keiler zum Abschuss bereit – das größte Vieh auf ca. 40 Meter und die kleinen auf 20 – ich schieße die drei großen Tiere – alle schön im ersten – das macht richtig Spaß. Es werden ein paar Fotos gemacht und dann geht es weiter.

Bahn 19: Drei weiße Wildschafe leicht bergab auf ca. 20 Meter – Guido legt vor – und wie – Kill erster – Körper erster – Kill Erster!!!!! Jetzt geht’s los – der will den Burkhard ja noch einholen mit den Punkten – der hat ja nur zwei Pfeile im Köcher!!

Bahn 20: Der Grizzlybär steht ca. 35 Meter Bergab in einer Kuhle – einer meiner Lieblingsschüsse – Treffer im ersten Kill – Jonathan legt nach – Treffer Körper – Guido kommt gewaltig auf – Treffer Körper – und Burkhard haut ihn auch im ersten weg.

Bahn 21: es geht jetzt runter zum Bach – da steht ein Adler und davor zwei schöne Hasen – 18 Meter über den Bach hinweg – wir treffen alle ganz gut und ziehen zufrieden unsere Pfeile.

Bahn 22: Wieder schießt man über den Bach hinweg – dort sind 5 Tiere – drei Wildschweine und zwei Raben – zwischen 18 und 25 Meter entfernt – Guido legt los wie die Feuerwehr – Treffer – Treffer im zweiten – Treffer im ersten – aber Burkhard schlägt zurück – wir haben bei Bahn 19 Benny getroffen und der hat dem Burkhard fünf Pfeile geliehen – damit schießt der Burkhard jetzt besser als jemals zuvor mit seinen eigenen – Schade Guido – du hättest eine Chance gehabt!!!

Bahn 23: von den Wildschweinen weg geht es am Hang lang zu der nächsten Station – zwei Graugänse und eine Wildkatze auf einem Baumstumpf  – 15 Meter steil bergab über den Bach hinweg – schöne Ziele – sehen einfach aus – sind es aber nicht – Burkhard hat seine liebe Mühe mit dem Federvieh – das mag er nämlich nicht.

Bahn 24: dem Bachlauf folgend kommt man zum Ziel 24 – drei Steinböcke auf 25 bis 30 Meter verteilt – steil Bergauf geschossen stehen die Super am Hang – das macht allen richtig Spaß die zu beschießen – und Guido haut sie wieder alle drei im ersten rein!!!

Bahn 25: von den Steinböcken weg geht es am Hang entlang zu einer schönen Gruppe Rehe – vier Stück verteilt auf einer Lichtung. Steil Bergab gehen diese Schüsse – deshalb kürzer halten sagen wir Guido – nachdem er das erste Reh dreimal überschossen hat – und siehe da – schon trifft er mit dem zweiten Pfeil!! Aber Burkhard legt nach und schießt auch alle drei Tiere im ersten und zweiten!!

Bahn 26: Weiter den Bach runter kommt jetzt die 26 – zwei Füchse am Hang – 18 Meter und ein wenig Äste und Bäume im Weg – aber es geht gut – alle treffen – ich leider den rechten erst im dritten!

Jetzt geht es hoch auf den Hügel – steil und rutschig bei dem Wetter – zu Bahn 27 – aber trotz dem ganzen Regen ist es immer noch alles sehr gut zu laufen – der Waldboden nimmt viel auf.

Bahn 27: zwei Birkhühner stehen da vor einem riesigen Baumstumpf und auf dem Baumstumpf sitzt eine Wildkatze – es sind nur 15 Meter Entfernung – aber der Baumstumpf dahinter macht richtig Eindruck!!! Jonathan legt vor und schießt wieder mal den linken im ersten, das zweite Huhn auch – nur die Wildkatze duckt sich bei seinem ersten Schuss, so dass er dort einen zweiten benötigt. Insgesamt drei Pfeile müssen anschließend aus dem Baumstumpf geborgen werden – ein Holzpfeil hat sein Leben ausgehaucht!!!

Bahn 28: Zwei Auerhähne in einer kleine Schlucht bieten dir ihre Breitseite an – 20 Meter – kein Seitenwind – Punktelieferanten – nur Burkhard hat Probleme – ja das liebe Federvieh!

Normalerweise wäre ja jetzt Ende des Parcours – da wir aber auf der Bahn 3 gestartet sind müssen wir die Bahn 1 und 2 noch nachholen –

Bahn 1 – drei kleine Waschbären – ca. 10 Meter bergauf – eigentlich zum Beginn des Parcours zum warmwerden richtig gut – jetzt kein Problem – alle treffen im ersten!

Bahn 2: Drei neue Murmeltiere – zwei laufend und eins Stehend – knappe 15 Meter – schöne Schüsse – das stehende haben sie quer gestellt – ganz schön dünn ist das dann – aber alle treffen!!!

Das war’s – wir sind ja die ersten und gehen jetzt runter zum Einschießplatz. Hier wird noch schnell ausgewertet und dann muss der Guido auch schon wieder nach Hause – der muss ja immer Sonntags mit der Nachtschicht anfangen – aber er hat sich heute in der zweiten Hälfte des Parcours gut geschlagen – ein bisschen mehr Training und dann wird das auch bei dir bald zu Erfolgen führen!!!

Fazit: Ein schöner Tag mit gutem Wetter – wir haben nicht einen Tropfen Regen gesehen in Helsa – Grüße an die daheim gebliebenen!

Helsa ist ein wunderschöner Kurs den jeder einmal besucht haben muss – wer da war, will immer wieder hin. Die Tiere sind in einem ausgezeichneten Zustand und gestellt sind sie auch Top. Das muss man den Leuten von Helsa lassen – die können das!!!

Kosten für den Parcours liegen bei 10 Euro für Erwachsene – 8 Euro für Jugendliche ab 13 und 5 Euro für Schüler – und der Parcours ist jeden Euro wert.

Ein Bericht von Andreas Köhler

 

Impressionen Helsa

Hompage Helsa